Die beste Musik für Filme
Können Sie sich einen Film ohne Musik vorstellen? Wohl kaum, da diese bestimmte Szenen erst richtig spannend oder traurig macht. Gerade Horrorfilme sind erst durch Musik richtig gruselig. Und Dramen bringen die Zuschauer erst durch herzzerreißende Musik, die richtig unter die Haut geht, zum Weinen. Filmmusik ist daher auch ein wichtiger Bestandteil jedes Films, um die Filmhandlung zu untermalen und noch besser rüberzubringen. Zum ersten Mal wirklich aufgefallen ist uns das bei dem Film "U-Turn", zu dem Ennio Morricone die Musik geschrieben hat. Eine Filmmusiklegende, der wir seither nacheifern, es aber nie zu träumen wagen würden, seine Genialität auch nur annähernd zu erreichen. Manchmal wird die Musik sogar zum Hauptbestandteil, z. B. bei Musikfilmen und Musicals wie Dirty Dancing, Flashdance, Walk the Line oder Grease. Sieht man solche und ähnliche Filme im Kino, möchte man am liebsten sofort mittanzen und mitsingen, so dass sie schnell zu einem Blockbuster werden. Demnach wird je Film auch immer ein Soundtrack veröffentlicht. Ist dieser besonders erfolgreich, werden einzelne Musik Videos zusätzlich als Single herausgebracht. So haben auch die Musiker einen Anteil am Erfolg und kommen vielleicht sogar durch den Film groß heraus. Auf dem Soundtrack finden sich aber auch instrumentale Begleitungen, die bestimmte Szenen lebendiger machen.
War ein Film besonders erfolgreich, erinnern einzelne Musikstücke immer wieder daran und werden damit in Verbindung gebracht, wie es z. B. Dirty Dancing geschafft hat. Gleich mehrere Songs davon, wie „Time of my life“, „Hungry Eyes“ oder „She’s like the wind“, sind auch heute noch Kassenschlager und animieren zum Tanzen, Träumen und Schauen des Filmhits, der Frauen immer wieder zu Tränen rührt. Und beinahe jeder wird die Melodie von "Spiel mir das Lied vom Tod" nach den ersten Takten sofort erkennen. Filmmusik wird entweder komplett neu komponiert oder aus bereits vorhandenen Musikstücken zusammengesetzt. Davon zu unterscheiden ist die On-Musik (auch Source-Musik oder diegetische Musik), die Bestandteil der filmischen Realität ist, wenn in der Filmszene z. B. ein Radio läuft, jemand auf ein Konzert geht etc. Begonnen hatte die Filmmusik zur Zeit der Stummfilme, unter anderem um das Rattern des Filmprojektors zu übertönen, eine entspannende Stimmung herzustellen und die Szenen zu unterstützen. Man unterscheidet heute zwischen der Paraphrasierung, also musikalischen Nachstellung der Szene, Polarisierung, indem die Stimmung bewusst durch Musik gelenkt wird, und Kontrapunktierung, indem die Musik einen entgegengesetzten Sinn- und Stimmungsgehalt zur dargestellten Szene erzeugt. Mehr dazu im Blog.
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